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Audio-CD, 47 Minuten
ISBN 3-935550-62-6
Preis: € 14,–

Hörprobe 1
Das gleiche Problem in Kapitalismus und Sozialismus:
MPEG-Datei (380 KB)
RealPlayer-Datei (828
KB)
Hörprobe 2
Zum Beispiel General Motors:
MPEG-Datei (188
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RealPlayer-Datei
(416 KB)
Hörprobe 3
Arbeit, die man erleidet und Arbeit, die man liebt:
MPEG-Datei (856
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RealPlayer-Datei
(1,8 MB)
Die Hörproben haben wir bewußt sehr klein
gehalten, damit möglichst viele Menschen mit langsamem Internetzugang
sie anhören können. Wir bitten die daraus resultierende Klangqualität
der Hörproben zu entschuldigen.
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Frithjof Bergmann und sein Konzept der Neuen Arbeit
Die Arbeitswelt ist aus den Fugen geraten. Eine Arbeitswelt, die immer
verrücktere Verdichtungen der Produktionsabläufe erzwingt und
oftmals Dinge und Dienstleistungen hervorbringt, die sinnentleert allein
der Beschleunigung des Konsums dienen. Dennoch bleiben Millionen von
Menschen von jeglicher sinnvollen Beschäftigung ausgeschlossen.
Seit mehr als 20 Jahren sucht Frithjof Bergmann in diesem Jammertal des
globalisierten Wirtschaftens nach Alternativen.
Das Hörbuch stellt seinen umfassenden Entwurf, der unter dem Stichwort „Neue
Arbeit“ bekannt geworden ist, in kompakter Form und praxisnah vor.
Zugleich gehen die Gespräche zurück zu jenen Schlüsselerlebnissen,
aus denen heraus sich die Neue Arbeit in Frithjof Bergmanns Leben entfaltet
hat. Dabei scheut der amerikanische Philosophieprofessor mit deutschen
Wurzeln nicht davor zurück, immer wieder zu den Fragen aller Fragen
zurückzukehren: Was ist Freiheit? Und wie kann sie in der Arbeit
eine Verwirklichung finden?
Frithjof Bergmann berät Firmen, Gewerkschaften, Kommunen, Regierungen
und Einzelpersonen zur Zukunft der Arbeit und zum (durchaus auch kulturellen)
Innovationspotential neuer Technologien – in den USA, in Europa
und in diversen Ländern der „Dritten Welt“.
Der Inhalt
Der Start in Amerika
1. Frithjof Bergmanns Start in Amerika 0:57
2. Ökonomiekritik: Zum Beispiel Getreide verladen 1:51
Etwas wirklich, wirklich wollen
3. Das Ende beim Theater 0:23
4. Die Zeit an der Princeton University 0:38
5. Für zwei Jahre in den Wald 4:20
Die kürzeste Zusammenfassung
von New Work
6. Optimierung der Selbstversorgung 1:15
7. Freiheit: Unabhängig im materiellen Sinn 0:40
Das Problem ist
die Arbeit
8. 1979: Gott ist tot 1:53
9. Die Arbeit ist trägflüssig geworden 1:27
10. Das gleiche Problem in Kapitalismus und Sozialismus 1:37
Das schwarze
Loch füllen
11. Das schwarze Loch füllen 1:14
12. Von Stanford nach Michigan 1:35
Zum Beispiel General Motors
13. Was wollen die Arbeiter am Fließband? 0:47
14. Die Armut der Begierde 0:28
15. Es braucht viel Unterstützung 2:29
Arbeit ist nicht gleich
Arbeit
16. Arbeit, die man erleidet und Arbeit, die man liebt 3:39
17. Das Problem ist das Jobsystem 3:48
High-Tech-Eigenproduktion
18. Maschinen für alle 2:04
Was wir wirklich, wirklich wollen
19. Welche Dinge braucht der Mensch? 2:26
20. Eine Frage, die einen ein Leben lang begleitet 7:51
Ein politischer
Mensch, ...
21. ... aber nicht Politiker 2:54
Ein Gegengewicht
22. Wir brauchen eine alternative Wirtschaftsweise 1:23
Frithjof Bergmann,
geboren Heiligabend 1944 in Sachsen, wächst in Österreich
auf.
Als 19jähriger gewinnt er bei einem Wettbewerb der österreichischen
US-Botschaft mit einem Aufsatz zur “Welt, in der wir leben wollen” ein
Studienjahr in Oregon. Einmal in Amerika, bleibt er dort. Zunächst
schlägt er sich mit diversen Gelegenheitsjobs durch – unter
anderem als Tellerwäscher, Preisboxer, Fließband- und Hafenarbeiter.
Als Autor von Theaterstücken erlangt Frithjof Bergmann schließlich
in Amerika erstmals größere Bekanntheit.
Es folgt ein Studium der Philosophie in Princeton. Seine Habilitationsschrift
mit dem Titel „On being free“ ebnet ihm den Weg zur
Philosophieprofessur in Princeton.
Ü
ber einen Zeitraum von fast 2 Jahren zieht sich Frithjof Bergmann allerdings
schon bald als Selbstversorger in eine Hütte bei New Hampshire zurück.
In der Folgezeit hat er Lehraufträge in Princeton, Stanford,
Chicago und Berkeley.
Von 1976 bis 1979 reist Frithjof Bergmann in diverse ehemalige
Ostblockländer.
Die niederschmetternde Realität der dortigen „Werktätigen“ trägt
sehr zur Begründung seines Konzeptes der Neuen Arbeit bei.
Von 1978 bis 2000 nimmt Frithjof Bergmann eine Professur für Philosophie,
später auch für Anthropologie, an der University of Michigan
in Ann Arbor wahr.
1984 Gründung des erste Zentrum für Neue Arbeit in der Automobilstadt
Flint in Michigan – mit General Motors.
Seit den 80er Jahren berät Frithjof Bergmann neben Firmen, Gewerkschaften
und Kommunen auch Jugendliche und Obdachlose zur Zukunft der Arbeit und
zum (durchaus auch kulturellen) Innovationspotential neuer Technologien – in
den USA, in Europa und in diversen Ländern der „Dritten Welt“.
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